Thailand 2012-Auf nach Bangkok

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Nun eigentlich war es jetzt schon Januar 2013 aber so passen die Überschriften einfach zusammen. Beim Rückflug hatten wir uns einen Stopp-over in Bangkok eingebaut. Eine unserer Lieblingsstädte auf der Welt und wir waren gespannt wie sich Bangkok in den Jahren seit unserem letzten Besuch weiterentwickelt hatte. Unserer Meinung nach liebt man Bangkok oder man hasst es. Dazwischen glaube ich, gibt es keine Abstufungen.

Nun aber der Reihe nach. Am Abend zuvor hatten wir bei einem der kleinen Reiseagenturen einen Transfer zum Flughafen für 700 THB gebucht. Die junge Frau war sehr freundlich und hilfsbereit und zur Sicherheit fragte sie mehrmals ob wir einen internationalen oder nationalen Flug haben und wann unser Abflug ist, damit wir rechtzeitig am Flughafen ankommen.

Wie üblich in Thailand war der Fahrer absolut pünktlich im Hotel für den Transfer. Die generelle Empfehlung war 2 Stunden vor der Abflugzeit am Hotel zu Starten. Die Fahrt dauert in der Regel 45 Minuten. Um 14 Uhr war unser Abflug und wir bauten noch einen Sicherheitspuffer vom 30 Minuten ein, so dass wir unser Abholung um 11:30 hatten. Zum Abschied nieselte es etwas und schon nach wenigen Minuten war Richtung Phuket Town Stau. Die Fahrt zog sich dann ganz schön hin. Unterwegs sahen wir noch zwei Unfälle mit Motorrollern, die gar nicht gut aussahen und wir verstanden wieso in den Reiseführern erwähnt wird, dass es recht gefährlich ist. Statt 45 Minuten benötigten wir über 75 Minuten bis zum Flughafen.

Beim Einchecken wurde uns gesagt, dass das Flugzeug voll ist und wir die letzten beiden Sitze auseinander bekommen. Danach zügig durch die Sicherheitskontrolle und noch für einen kurzen Aufenthalt in die Thai-Lounge. Es stellte sich dann heraus, dass der ankommende Flug aus Bangkok Verspätung hat und damit automatisch unser Flug nach Bangkok. Mit etwa 30 Minuten Verspätung begann das Boarding und der Abflug.

Nach einer Stunde Flugzeit kamen wir in Bangkok an. Wir machten es uns ganz einfach mit dem Transfer in die Stadt und während wir auf das Gepäck warteten, organisierte ich uns einen Limousinen-Service. Das Gepäck kam dann zügig und mit dem Voucher ging es zu den Limousinen.

Die Sonne lachte uns bei der Fahrt in die Stadt entgegen und wir konnten erkennen, dass sehr viele Hochhäuser in Bangkok entstanden sind. Außerdem bemerkten wir sofort den klaren Himmel. Es gab keine Dunstglocke über der Stadt.

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Nach ca. 45 Minuten hatten wir uns gebuchtes Hotel Navalai River Resort erreicht. Ich hatte ein City View Zimmer gebucht, da die River View Zimmer ausgebucht waren. Als wir nach dem Einchecken auf das Zimmer gingen, merkten wir sofort die Geräuschkulisse von der Straße. Herzlich Willkommen in der Metropole Bangkok. Daran hatte ich bei der Buchung nicht gedacht. Das Hotel war leider ausgebucht, so dass wir nicht wechseln konnten. Nun da mussten wir jetzt durch. Die Lage am Fluss Chao Phraya direkt am Phra Arthit Pier war sehr gut. In der Gegend kannten wir uns noch vom letzten Besuch in Bangkok aus. Die Tage in Bangkok standen dann unter dem Motto Kultur (sprich Tempel) und Shopping.

An der Rezeption fragten wir nach einem Supermarkt für Lebensmittel und uns wurde der Weg erklärt. Als wir dort ankamen, merkten wir, dass wir hier schon vor einigen Jahren eingekauft haben. Einige Gewürze kauften wir sofort ein. Gleich nebenan war das Traveller-Viertel mit der Khaosan Road. Einige Guesthouses erkannten wir wieder und einige hatten sich sehr vorteilhaft entwickelt. Machten schon einen Eindruck wie ein Hotel.

Danach gingen wir auf die Essenssuche und entschieden uns für eine Nudelsuppe an einer der vielen Küchen am Straßenrand.

Informationen zum Hotel: Navalai River Resort

Das Navalai River Resort ist ein 4 Sterne Boutique Hotel und liegt am Chayo Phraya mit direkten Zugang zum Phra Arthit Pier. Das Hotel können wir empfehlen, aber nur wenn man ein River View Zimmer bucht. Die Zimmer mit dem Blick auf den Fluss haben damit vom Balkon nicht nur einen guten Ausblick sondern sind auch ruhig. Alle anderen Zimmer sind laut (ich habe mit Ohrenstöpsel geschlafen).

Frühstück auf der Terrasse direkt am Pier ist von der Lage sehr schön. Das Frühstücksangebot ist etwas dürftig. Es gibt auf dem Dach noch einen Swimmingpool und Bar, die wir jedoch nicht benutzt haben (machten keinen so tollen Eindruck auf uns). Die Gäste im Hotel kamen aus unterschiedlichen Ländern, wobei wir beim Frühstück öfters Deutsch gehört haben.

Vom Hotel aus ist man in ca. 20 Minuten zu Fuß am Königspalast Wat Phra Keo. Mit dem Expressboot sind wir für 15 THB pro Person zum Tha Tien Pier gefahren. Dort liegt direkt Wat Pho und auf dem Fluss gegenüber Wat Arun. Mit dem Boot kann man noch weiter Flussabwärts fahren bis zum Sathon Pier und dort in die Hochbahn BTS umsteigen (und dann weiter zu den Shopping Malls beim Siam Square). Mit dem Bus No. 53 kann man zum Bahnhof und nach Chinatown fahren (der Bus macht eine Runde, d.h. man kann auch damit eine Rundfahrt machen und kommt dann automatisch wieder am Hotel vorbei). Die Haltestelle liegt direkt beim Hotel.

In knapp über 30 Minuten kann man auch zum Wat Benchamabophit (Marmorpalast) zu Fuß gehen.

Beim Hotel an der Straße gibt es auch eine Reiseagentur. Dort haben wir den Flughafentransfer für 150 THB pro Person gebucht.

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Thailand 2012-Silvester

Wir haben das Hotel extra so gebucht, dass wir Silvester dort verbringen konnten. Wir versprachen uns von der Lage einfach einen sehr schönen Abend.

Das Hotel hatte auch einen Gala-Abend mit Buffet und Show im Angebot, doch das sagte uns nicht zu und bei einem Preis von über 200 Euro pro Person schon gar nicht.

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Wir wollten einfach den Abend nach unseren Vorstellungen gestalten und dazu hatten wir schon vor dem Abflug eine Flasche Champagner eingepackt, die in der Minibar für den Abend schön gekühlt wurde.

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Den Tag hatten wir wie üblich mit viel Schwimmen verbracht und am Abend gingen wir in unser Restaurant zum Essen. Vom Hotel weg, war der Weg mit Leuchtspiralen dekoriert. Im Restaurant gönnten wir uns u.a. eine Nudelsuppe und ein Curry. Für den weiteren Abend nahmen wir dann noch einen Papaya-Salt und frittierte Meeresfrüchte mit. Auf dem Rückweg zum Hotel kamen wir noch an einem mobilen Imbiss vorbei, der u.a. Tofu im Angebot hatte. Davon nahmen wir auch noch einige Stücke mit.

Im Hotel gab es auch ein Geschenk auf unserem Zimmer:

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Auf unserer Terrasse stellten wir den Tisch und die zwei Stühle ganz nach vorne. Wir hatten einen schönen Blick auf den abendlichen Himmel und die Bucht. Im Hotel hatten wir uns noch Teller und Besteck organisiert. So bereiteten wir den Tisch vor mit unserem mitgebrachten Essen und Obst. Dann war alles angerichtet.

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Es war einfach wunderschön so auf der Terrasse zu sitzen und das zweite Essen des Abends (der Nacht) zu genießen. Hin und wieder flogen ein paar Lampions vorbei oder es gab ein kurzes Feuerwerk am Strand. Die warmen Temperaturen waren dazu genial. Dazu genossen wir uns den Champagner. So war es sehr gemütlich. Wir sahen andere Hotelgäste auf ihren Terrassen die wohl ähnliche Ideen hatten.

An Mitternacht wurde vom Hotel ein riesiges Feuerwerk abgefeuert. Die Raketen hatten ihren höchsten Punkt im Himmel über dem Hotel und der Schweif kam direkt vom Himmel auf uns zu. Vom Strand aus wurden zusätzliche Raketen abgefeuert und sehr viele Lampions hoben ab. Es war ein geniales Bild die Lampions dann am Horizont in der Masse zu sehen. Das war eine wunderbare Silvesternacht und Start in das Neue Jahr.

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Thailand 2012-Essen bei Nai Harn

Als kleines Intermezzo kommt mal wieder was zum Thema Essen. Bietet sich einfach in Thailand an, da es so viele leckere Sachen gibt. Aber keine Angst die nächste Station war dann Bangkok und von dort gibt es dann ganz viel Kultur.

Bei unserem längerem Fußmarsch vom Hotel weg, hatten wir ein Restaurant entdeckt, das wie die anderen recht unscheinbar aussieht und bei dem erst einmal nur Speisen in thailändischen Schriftzeichen an den Wänden zu sehen sind. Das Restaurant wurde zu 50 % von Thai’s besucht und 50 % von Nicht-Thai’s, wobei der Großteil davon Aussteiger waren und in der Umgebung lebten. Eine Karte in Englisch gab es dann auch.

Es gab unsere Favoriten Papaya-Salat, Curry und Co. Zusätzlich entdeckten wir eine sehr gute Nudelsuppe. Ein paar Eindrücke vom Restaurant und den Speisen.

So sieht es von der Straße aus (Bild von Google StreetView)

Restaurant Nai Harn

Und so ein Blick innen in Richtung Straße

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Hier wurden die kalten Gerichte zubereitet und im hinten Bereich gab es noch eine Küche, in der die warmen Speisen zubereitet wurden.

Das Restaurant wurde im wesentlich von einer Frau und deren Tochter betrieben. Sie war absolut freundlich und machte uns das eine Mal sogar noch Essen obwohl sie schon “geschlossen” hatten (Geschlossen meint hier, dass der vordere Bereich der Küche auf dem Bild mit Tüchern abgedeckt war; Rest des Restaurants ist offen).

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Bei der Zubereitung von Papaya-Salat mit dem Mörser
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Der Hund gehörte auch zum Restaurant

Und hier noch die bereits erwähnte Nudelsuppe. Auf den Tischen standen die bekannten Zutaten und bei uns wurde in die Nudelsuppe noch einige Chili reingetan.

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Nudelsuppe
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Extra Zutaten

Alternativ haben wir noch im Thai Lagoon gegessen, das auch absolut in Ordnung war. Hier noch die Lage des Restaurant (Thai-Restaurant, den wirklichen Namen wissen wir nicht):

Lage Nai Harn

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Thailand 2012-Nai Harn Beach

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Gegen etwa 19 Uhr kamen wir im Hotel am Nai Harn Beach an. Wir hatten für die nächsten 7 Tage ein Zimmer im Royal Phuket Yacht Club gebucht. Das Hotel hatten wir wegen seiner Hanglage am Nordende der Bucht gebucht. Von den Zimmern hat man einen schönen Blick auf die gesamte Bucht. Zum Check-in gab es ein Erfrischungsgetränk und dann bekamen wir den Zimmerschlüssel. Rein ins Zimmer, direkt auf die Terrasse, Aussicht geprüft und uns gegenseitig angeblickt. Unser Urteil war eindeutig: Das Zimmer wollten wir nicht. Es war im dritten Stock und der Blick ging direkt auf einen Fahnenmast. Nach Feng Shui war das wie ein Speer. Uns störte das auf jeden Fall und wir gingen sofort wieder nach unten zur Rezeption. Ich erklärte, dass wir ein Zimmer weiter oben und weiter nach rechts haben wollten. Die Frau schaute in ihren Computer und nach einigen Minuten bekamen wir ein neues Zimmer. Das gleiche Prozedere nochmals. Rein ins Zimmer und gleich raus auf die Terrasse. Dieses Mal waren wir zufrieden.

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Als nächstes stand Abendessen auf dem Programm. Direkt beim Hotel und weiter der Straße entlang gab es einige Restaurants. Weitere Restaurants gab es am Strand entlang. Die Restaurants hatten ausschließlich Hotelgäste. Vor den Restaurants war jeweils Fisch und Meeresfrüchte ausgebreitet und daneben lag die Speisekarte. Zudem war immer jemand direkt zur Stelle, um bestimmte Speisen anzupreisen. Das gefiel uns alles nicht so sehr. Da es aber schon später war, entschlossen wir nicht noch weiter nach anderen Restaurants zu suchen, sondern wählten eines am Strand, dessen Speisekarte uns noch am ehesten zugesagt hatte. Wir bestellten Tom Yam Kung Suppe, Red Curry und noch eine Speise mit Rindfleisch. Als wir wegen spicy gefragt wurden, sagten wir dass wir es spicy möchten. Nach einigen Minuten kamen die Speisen. Die Speisen waren weit entfernt von spicy und der Geschmack konnte mit den beiden Restaurants vom Kata Beach nicht mithalten. Es war einfach für Touristen zubereitet (das ist ähnlich zu China-Restaurants in Deutschland und dem original Essen in China). Das Rindfleisch war leider recht hart und das bekamen dann die Katzen. Nach dieser Enttäuschung gingen wir in das Hotel zurück, nachdem wir unterwegs noch Wasser und Bier gekauft hatten.

Auf der Terrasse genossen wir den restlichen Abend. Auf zwei Liegestühlen konnten wir gemütlich liegen und den nächtlichen Himmel bewundern.

Das war dann der Blick am nächsten Morgen:

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Die nächsten Tage hatten einen sehr ähnliche Ablauf wie am Kata Stand mit einer wesentlichen Änderung. Da das Hotel direkt am Strand lag, gingen wir nach dem Aufstehen erst einmal eine Runde Schwimmen. Danach Duschen und zum Frühstück. Beim Frühstück hatten wir einen wunderbaren Blick auf die Bucht. Wir saßen meistens über eine Stunde beim Frühstück. Danach dann Schwimmen und Relaxen.

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Der Strand am Nai Harn Beach war sehr gut besucht (viele kamen mit dem Moped hierher) und damit ging es etwas lebhafter zu. Im Vergleich hat uns der Kata Noi Beach besser zugesagt. Oft gingen wir nach dem Schwimmen wieder auf unsere Terrasse. Hier hatten wir absolute Ruhe und konnten entspannen. Zur nächsten Runde Schwimmen mussten wir dann natürlich wieder nach unten. Gegen späteren Nachmittag wenn es ruhiger wurde, nutzen wir auch oft die Liegen am Strand.

An dem nächsten Abend stand dann die Suche nach einem Restaurant auf dem Programm. Zuerst versuchten wir bei Thai’s nachzufragen, wo sie selbst essen gehen bzw. wo es ein Restaurant gibt, in dem Thai’s Essen gehen. Wir bekamen auf die Frage aber leider immer die Restaurants gleich hier genannt. Unsere Frage wurde nicht verstanden. Bei der Taxifahrt am Vorabend hatten wir einige Restaurants gesehen. Bis dahin waren es etwa 2 Kilometer, aber wir machten uns auf den Weg. Zuvor haben wir noch dem Preis gefragt für eine Woche Mopedmiete. Das wäre die Lösung gewesen, wenn wir gar nichts in Fußweite finden würden. Aber nach etwa 2 Kilometer haben wir dann ein Restaurant gefunden, das unsere Anforderung erfüllte: Keine Touristen beim Essen, sondern nur Thai’s. Die nächsten Abende gingen wir bis auf einmal dort zum Essen (an dem Abend gingen wir in das Thai Lagoon Restaurant, das auch in Ordnung war und nicht ganz so weit entfernt war). Wir waren dort herzlich willkommen und am zweiten Tag waren wir dort erst kurz vor 20 Uhr und eigentlich schon geschlossen (es war schon alles abgedeckt). Doch sie winkten uns und sagten, dass wir noch essen können.

Damit war jetzt alles positiv aus unsere Sicht: Gutes Thai-Essen am Abend und eine wunderschöne Terrasse tagsüber. So verbrachten wir eine ganze Woche.

In den Felsen konnte man noch viele Krebse beobachten:

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Am letzten Abend wollte ich mir noch die Haare schneiden lassen. Es gab leider ein kleines Missverständnis mit der Länge. Die Frau setze ihren Apparat an und dann war es auch schon zu spät. Es war einfach zu kurz. Nun bekam ich also einen recht kurzen Haarschnitt.

So ging auch hier die Woche leider sehr schnell vorbei. Es waren sehr erholsame Tage.

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Es wird noch einen Artikel über das Restaurant geben, an dem wir Abends waren und die Silvester-Nacht bevor es mit dem Flug nach Bangkok weitergeht.

Informationen zum Hotel: Royal Phuket Yacht Club

Der Royal Phuket Yacht Club ist ein 5 Sterne Hotel und liegt Terrassenförmig am nördlichen Ende des Nai Harn Beach. Wir hatten ein Deluxe-Zimmer gebucht, da diese Zimmer eine extra große Terrasse haben. Je weiter oben man von der Etage ist, desto besser ist der Blick auf die Bucht. Die Zimmer liegen auf den Etagen 3 bis 7. Wir hatten ein Zimmer in der 5. Etage und von dort einen schönen Blick (das Zimmer auf der 3. Etage hatten wir abgelehnt). Es gibt einen zentralen Aufzug in die verschiedenen Stockwerke und von dort geht es je nachdem einen längeren Gang entlang zum Zimmer. Alternativ kann man vom Pool aus die Treppen nehmen. Wer kurze Wege mag, für den ist das Hotel nicht zu empfehlen.

Das Frühstück gab es in einem offenen Restaurant mit herrlichem Blick auf die Bucht. Dort machte das Frühstücken sehr viel Spaß und bei uns zog es sich dann zeitlich in die Länge. Es gibt eine reichhaltige Auswahl. Besonders gefallen haben uns u.a. Dim Sum und das frische Gebäck, das immer wieder variierte.

Am Strand gab es einen Abschnitt, der für das Hotel reserviert war. Es gab Liegestühle und Sonnenschirme dort.

Wie auch im anderen Hotel waren sehr viele russische Urlauber hier, die sehr angenehm waren. Es war allgemein sehr ruhig und erholsam im Hotel.

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Thailand 2012-Ausflug Phang Nga Bucht

An dem Tag, an den dem wir sowieso geplant hatten in das nächste Hotel zu wechseln, machten wir einen Ausflug in die Phang Nga Bucht. Richtig korrekt ist: Nationalpark Ao Phang Nga.

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Wieso dieser Ausflug? Es handelt sich um eine Karstlandschaft mit vielen Inseln in der Bucht. Wir hatten schon ähnliche Landschaften besucht wie den Li-Fluss in China und die Halong-Bucht in Vietnam. Durch die Kombination von harten und weichem Gestein hat sich eine einzigartige Landschaft gebildet, durch die man mit dem Longtail-Boot fahren kann. Vielen ist der James Bond Felsen bekannt, der in dieser Bucht liegt (bekannt aus dem Film: Der Mann mit dem goldenen Colt). Der James Bond Felsen heißt eigentlich Ko Ta Pu, was Nadelinsel bedeutet.

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Es gibt sehr viele unterschiedliche Angebote für eine Fahrt in die Phang Nga Bucht mit allen möglichen zusätzlichen (Pseudo-)Attraktionen vom Speedboot bis hin zu Wasserbüffeln. Wir wollten einfach nur durch die Landschaft mit dem Boot fahren. Wir fanden einen solchen Ausflug und buchten diesen einen Tag zuvor. Dadurch, dass wir einen Ausflug buchten der nur die Phang Nga Bucht und eine Tropfsteinhöhle als Ziele hatte, war er auch deutlich günstiger als viele andere Ausflüge. Wir bekamen eine Quittung und gesagt, dass wir um 10 Uhr abgeholt werden und für alle Fälle noch eine Telefonnummer.

Morgens um 09:50 Uhr bekamen wir auf dem Zimmer den Anruf von der Rezeption, dass unser Fahrer für den Ausflug schon wartet. Man kann sich in Thailand aus meiner Erfahrung immer darauf verlassen, dass man pünktlich abgeholt wird. Also gingen wir runter zum Bus. Wir waren die ersten und konnten uns den Platz im Van aussuchen. Es wurden dann weitere Personen abgeholt und so hatten wir die Möglichkeit verschiedene Orte und Strände entlang der Route und die Hotels zu sehen. Die Route führte auch durch Patong und das war für uns wirklich schon recht abschreckend. Ein Touristenladen neben dem anderen. Das letzte Pärchen wurde dann in einer Bucht nördlich von Kamala abgeholt. So hatten wir alle Buchten und Strände vom Kata Beach bis dorthin gesehen. Bis dahin hat die Fahrt eine Stunde gedauert und es folgte dann noch einer weitere Stunde bis zum ersten Stopp an der Tropfsteinhöhle.

Die Reiseführerin war eine junge Thailänderin, die auf lustige Art uns im Bus erzählte, wie der Tag ablaufen wird. Bei der Tropfsteinhöhle waren auch einige Affen und sie machte uns mehrfach darauf aufmerksam, dass wir nicht in den Affenkot treten sollen, da sonst der Bus stinkt.

Also Raus aus dem Bus und dann sahen wir auch schon die Affen. Überall waren Affen. Auf dem Boden, in den Bäumen und den Felsen. Die Affen sind zahm und nicht aufdringlich. Das ist ein Vorteil.

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In der Höhle ist dann ein goldener, liegender Buddha und weitere Statuen. Im hintersten Teil ist dann die eigentliche Tropfsteinhöhle. Es war alles bisschen unter viel Zeitdruck bei diesem Stopp.

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Bevor wir in den Bus einsteigen durften, wurden unsere Schuhsohlen kontrolliert. Alle durften wieder einsteigen. Weiter ging die Fahrt und nach kurzer Fahrzeit waren wir am Pier für die Bootstour. Jeder musste sich eine Schwimmweste nehmen und dann ging es ins Boot. Der Motorblock war schon eine Wucht und dann natürlich der Sound.

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Ist einfach was ganz besonderes. Los ging es zuerst an Mangrovenwälder vorbei. Nach und nach tauchten die ersten größeren und kleineren Inseln auf.

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Es gab Wellen und Wind und so wurde das ganze teilweise ein recht nasses Vergnügen. Die Kamera wurde immer wieder in eine Plastiktüte verpackt. Mit dem vollen (Motor-)Sound im Rücken ging es zu einer Anlegestelle an einem größerem Schiff.

Eine Tour mit dem Kajak war jetzt Angesagt. Auf dem Schiff legten wir die Rucksäcke ab. Die Reiseleiterin sagte uns, dass sie auf alle Sachen aufpasst. Das war gut, denn wir hatten morgens im Hotel ausgecheckt und alle Wertsachen im Rucksack mit dabei. Jeder erhielt noch eine Plastiktüte um die Kamera zu schützen. Und dann ging es ins Kajak. Der Einstieg war schon recht wackelig. Ich saß recht ungemütlich in dem Kajak und meine größte Sorge galt der Kamera. In der Bucht und zwischen den Felsen waren natürlich sehr viele Kajaks unterwegs. Es wurde eine Runde absolviert, die in Höhlen oder durch Höhlen führte, unter Felsvorsprüngen hindurch und an den Mangroven vorbei.

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Danach wieder zu dem Boot zurück. Und natürlich war es wieder richtig wackelig beim Aussteigen. Unsere Reiseleiterin hatte nicht nur die ganzen Rucksäcke mit einer großen Decke zugedeckt und verknotet, sondern auch für jeden Cola organisiert. Das war auch gut, denn heiß war es bei der Runde unter der Sonne geworden.

Nach der Runde Kajak ging es dann wieder in das Longtailboot und weiter zum James Bond Felsen. Wir sahen ihn schon aus der Ferne und fuhren einmal daran vorbei in eine Bucht zum Aussteigen. Die Reiseleiterin trichterte uns ein, um welche Uhrzeit wir wieder weiterfahren und wo die Ablegestelle zu finden ist.

An verschiedenen Stellen machten wir Bilder von dem begehrten Motiv: der James Bond Felsen. Wir waren natürlich nicht alleine und so mussten wir unseren Weg manchmal etwas “freikämpfen”.  Aber es lohnte sich einfach, verschiedene Bilder zu machen.

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An der Ablegestelle war sehr viel betrieb. Mehrere Longtailboote kamen an den Strand herangefahren und nahmen die Personen immer wieder auf. Es ging zu wie bei einer Rush Hour. Dann sahen wir auch unsere Reiseleiterin und gingen zum Boot. Es war nicht ganz so einfach vom Strand aus in das Boot einzusteigen. Aber wir schafften das.

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Der nächste Stopp war das muslimische schwimmende Dorf. Hier gab es Essen. Es war schon 15 Uhr und das Hungergefühl war schon vorhanden. Das Essen war natürlich “Halal”.

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Es gab im wesentliche Meeresfrüchte und Huhn, dazu noch Suppe und Reis. Wir saßen an verschiedenen runden Tischen und das eine Pärchen sprach uns plötzlich auf deutsch an und bei dem anderen Pärchen handelte es sich um einen Engländer und einer Malaiin mit chinesischen Wurzeln. Mit letzterem Pärchen sprachen wir mal Englisch und mal Chinesisch. Ich fragte sie, wo sie leben und sie sagte Ipoh und war dann total überrascht, dass ich diese Stadt in Malaysia kenne und schon dort war.

Nach dem Essen ging es mit dem Longtailboot wieder zur Anlegestelle zurück und der Bus wartete auf uns. Auf dem Rückweg sahen wir noch einen sehr hässlichen Unfall mit einem Motorroller. Nach einer Stunde waren wir wieder bei dem ersten Hotel und nach und nach wurde der Bus leerer. Durch Patong mussten wir auch wieder und dort hatte schon der “Rummel” am Abend gestartet und es dauerte ewig durch die Straßen hindurch. Nach 18 Uhr waren wir dann am Hotel zurück.

Wir holten unser Gepäck aus dem Gepäckraum und ich rannte schnell zum Taxistand gleich beim Hotel. Ein riesiger Van wollte uns fahren. Für 400 THB ging es Richtung Nai Harn Beach. Die Fahrt dauerte ca. 20 Minuten und wir konnten bei der Fahrt nochmals einen letzten Blick auf unser Restaurant am Berg werfen. Die 7 Tage am Kata Beach waren vorbei und es folgten jetzt 7 Tage am Nai Harn Beach (davon im nächsten Artikel).

Fazit:

Ich war damals vor 19 Jahren von dieser Bucht sehr beindruckt und muss mir von damals die Dia nochmals ansehen, denn ich hatte den Eindruck, dass die Fahrt damals mit dem Boot viel länger dauerte und viel mehr Inseln zu sehen waren. Es kann aber auch sein, dass nach den Besuchen Li-Fluss und Halong andere Eindrücke ebenso im Gedächtnis sind und daher die diesmalige Tour keinen intensiven Eindruck mehr hinterlassen hat. Trotzdem würde ich raten, diese Bucht zu besuchen. Ist ein MUSS bei einer Thailandreise.

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Chinesisches Neujahrsfest – Fakten

Mein vorheriger Beitrag, bei dem ich die vielen Menschen erwähnt habe, die an diesen Tagen unterwegs sind, hat mich dazu bewogen, im Internet dazu noch zu recherchieren und ein paar Fakten zu nennen.

Es wird erwartet, dass täglich 80 Millionen Menschen unterwegs sein werden (stellt euch mal vor alle Bewohner Deutschlands reisen an einem Tag !). Allein 300 Millionen Wanderarbeiter werden in ihre Dörfer und Städte reisen und danach wieder zurück. Am Samstag werden 358 zusätzliche Züge in China unterwegs sein.

CBSNEWS schreibt in einem Artikel, dass in den nächsten 40 Tagen 3 Billionen Passagier-Bewegungen erwartet werden. In dem Artikel wird ein Mann erwähnt, der kein Flugticket mehr für einen Inlandsflug erhielt und dann von Beijing nach Bangkok fliegt und dann von Bangkok nach Kunming (Provinz Yunnan in Südchina).

So oder ähnlich kann es dann an Bahnhöfen im Extremfall aussehen:

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Menschen vor dem Bahnhof in Guangzhou

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Chinesisches Neujahrsfest

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Eine wichtige Unterbrechung der Berichte über die Thailandreise.

Am Sonntag (10. Feb. 2013) ist  das chinesische Neujahrsfest (Wörtlich: Frühlingsfest). Es ist der bedeutendste Feiertag in China. Es endet dann das Jahr des Drachen und es beginnt das Jahr der Schlange.

Die Jahrgänge 2001, 1989, 1977, 1965, 1953, 1941 und 1929 gehören nach dem chinesischen Kalender zum Tierkreiszeichen Schlange.

Das Neujahrsfest wird traditionell im Kreis der Familie gefeiert. In China bedeutet dies, dass vor und danach sehr sehr sehr sehr viele Menschen im Land unterwegs sind. Man muss nur an die Millionen von Wanderarbeitern denken, die dann in ihre Dörfer unterwegs sind. Züge, Busse und Flugzeuge sind ausgebucht.

Falls man zu dieser Zeit in China unterwegs ist: Schon vorher gut planen und dann an diesen Tagen an einem Ort bleiben und nicht umherreisen. Selbst wenn man Tickets bekommt, macht es nicht viel Spaß. Falls ich Bilder dazu entdeckte, zeige ich diese hier.

Das gleiche gilt auch übrigens für den 1. Oktober und die Woche danach. Das ist der Gründungstag der Volksrepublik China und fast ganz China hat an diesen Tagen Urlaub. Ich war selbst schon einmal in der Woche in Beijing und es war einfach nur überall voller Menschen.

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Thailand 2012-Kata Noi Beach

Vom Hotel aus gab es wie im vorherigen Beitrag geschrieben die Möglichkeit, zum Kata Beach zu gehen oder zum Kata Noi Beach. Die Bucht ist wesentlich kleiner und wird dort im wesentlichen nur von einem Hotel dominiert. Damit sind dort weniger Menschen anzutreffen und es geht ruhiger zu als am Kata Beach.

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Vom Hotel mussten wir einfach noch einige Meter nach oben über den Hügel gehen bis man zu einer recht steilen Treppe gelangt, die über mehrere Stufen zum Kata Noi Beach führt. Der Fußweg dauerte etwa 10 Minuten.

Es gibt dort ebenfalls Liegestühle und Sonnenschirme auf dem Strand und mit 200 THB ist man dabei. Man kann auch einfach so mit dem Handtuch auf dem Strand liegen. Doch wir wollten einen Sonnenschutz haben und abends nicht wie Krebse herumlaufen.

Vor 19 Jahren war ich zur gleichen Jahreszeit an Weihnachten an diesem Strand. Der Strand, das Wasser und das Katathani Hotel war unverändert. Immer noch war das Wasser Kristallklar.

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Der Eindruck der Beachfront war noch in meinem Gedächtnis unverändert. Damals war ich in einem Guesthouse, das jetzt der Erweiterung des Hotels gewichen war.

Uns gefiel dieser Strand sehr. Wie am Kata Beach auch, gab es Möglichkeiten etwas zum Trinken und Essen zu kaufen. Wasser hatten wir immer mit dabei und so gönnten wir uns die eine oder andere Kokosnuss. Tagsüber reichte uns neben dem Obst ein Papaya-Salat (die Zubereitung ist hier von mir als Gastbeitrag beschrieben).

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Dafür mussten wir dann schon etwas weiter gehen als vom Kata Beach. Die ganzen Treppen nach oben und über den Hügel hinweg zum Restaurant am Kata Beach. Wir wechselten uns tageweise ab und war ja auch was gutes für die Fitness.

Hier einige Bilder vom Kata Noi Beach:

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Nach einer Woche mussten wir dann Abschied von den beiden Kata Beaches nehmen und nachdem wir an diesem Tag einen Ausflug in die Phang Nga Bucht gemacht haben (wird als nächster Beitrag hier erscheinen) fuhren wir mit dem Taxi zu unserem nächsten Hotel.

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Thailand 2012–Kata Beach

Unser erstes Ziel war der Kata Beach auf Phuket. Wir hatten für eine Woche ein Zimmer im Orchidacea Resort gebucht. Das Hotel liegt etwas erhöht am südlichen Ende des Kata Beaches.

Es war kurz nach 20 Uhr und wir hatten uns vor der Abreise als Ziel gesetzt, schon gleich am ersten Abend einen Papaya-Salat zu essen. Also nur schnell ein paar frische Sachen aus dem Koffer für die warmen Temperaturen und dann los. Wir gingen an einigen Restaurants vorbei in denen viele Touristen zu sehen waren. Wir gingen einfach nur die Straße entlang, in der Hoffnung ein Restaurant ohne Touristen zu entdecken. Ein bisschen war unsere Hoffnung schon gesunken als wir dann doch eines entdeckten, das wir in den nächsten Tagen gleich drei mal abends besuchen würden.

Wir warfen einen Blick in die Speisekarte und sofort entdeckten wir den Papaya-Salat (die Speisekarte bestand nur aus zwei Seiten). Die Stimmung war sofort sehr gut und wir setzten uns. Was sollten wir noch dazu nehmen? Unsere Wahl fiel auf das Red Curry und noch Tintenfisch mit Thai-Basilikum. Auf die Frage, ob wir es spicy möchten, nickten wir sofort. Dazu gab es noch ein kühles Singha Bier. Der Urlaub konnte beginnen. Zu dem Restaurant gibt es auch hier einen Artikel.

Voller Begeisterung machten wir uns über die Speisen her. Das war ein Teil was uns an Thailand so gefällt und es zu einem unserer Lieblingsländer macht. Auf dem Rückweg kauften wir noch Wasser und setzten uns noch etwas auf dem Balkon und ließen einfach die erste Nacht auf uns wirken. Wir waren rundum zufrieden.

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Am nächsten Morgen der erste Blick am Tag und wir waren vollauf begeistert.

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Die Tage auf Phuket standen unter dem Motto “Sun and Relax”. So hatten diese Tage mehr oder weniger einen recht ähnlichen Ablauf (wobei die Uhrzeiten variabel waren). Nachdem wir ausgeschlafen haben, gingen wir erst einmal ganz gemütlich frühstücken. Mal bisschen früher aber eigentlich eher bisschen später. Auf jeden Fall bemerkten wir, dass wir am längsten beim Frühstück saßen. Danach ging es mit den Strandsachen die paar Meter hinunter zum Kata Beach. Man konnte sich entweder einfach auf den Sand legen oder es gab Liegestühle mit Sonnenschirme gegen Gebühr.

Der erste Besuch im Wasser und helle Begeisterung. Das Wasser absolut kristallklar. Im Wasser feiner Sand und man konnte immer die Füße sehen. Genauso hatte ich es auch in Erinnerung. Das Schwimmen war herrlich in dem klaren und warmen Wasser. Es wurde nur recht schnell tiefer, dass man nicht mehr stehen konnte.

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Schwimmen und auf dem Liegestuhl relaxen waren tagsüber die Hauptaktivitäten neben einem Strandspaziergang. Mittags holten wir uns von einem nahe gelegen Restaurant einen Papaya-Salat zum mitnehmen (siehe hierzu mein Gastbeitrag bei phuketastic).

Besuch gab es immer wieder mal von ein paar Vögeln, die auch laut zu hören waren.

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Und zu Weihnachten am heiligen Abend gab es sogar einen kleinen Weihnachtsbaum am Strand.

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Abends ging es dann zu einem der beiden Thai-Restaurants (alle anderen touristischen Restaurants sagten uns nicht zu). Wir gönnten uns auch noch eine Thai-Massage und eine Fuß-Massage.

An Weihnachten wurden wir im Hotel angesprochen, dass bei unserer Zimmer-Buchung das Gala Diner enthalten ist. Also blieben wir am Heiligen Abend zum Essen im Hotel.

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Den Tag ließen wir immer ganz gemütlich auf dem Balkon ausklingen und genossen den Blick auf die Bucht. Immer wieder hoben Lampions ab oder es gab ein kurzes Feuerwerk.

Hier ein Lampion bei einer Langzeitbelichtung und ein Blitz im Hintergrund:

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Informationen zum Hotel: Orchidacea Resort

Es ist ein 3-Sterne-Hotel und wir hatten Deluxe-Zimmer gebucht. Wir können ein Zimmer dieser Kategorie empfehlen, da man von den Balkonen diese herrliche Aussicht auf den Kata Beach hat.  Man muss innerhalb des Hotels einige Treppen nach oben, aber das lohnt sich wirklich (je weiter oben das Zimmer, desto besser ist der Blick). Es war absolut ruhig und entspannend. Das Hotel hat aus unserer Sicht ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und die durchweg positiven Bewertungen bei Holidaycheck können wir bestätigen. Zimmer der einfachen Kategorie können in einem Nebengebäude an der Straße liegen und können damit entsprechend laut sein. Das Frühstückbuffet entspricht der Hotelkategorie mit verschiedenen Gebäcken, Toast, Salate, Würste, Eier, Reis, Nudeln etc.

Während unserem Aufenthalt waren viele russische Staatsbürger im Hotel (die Beschreibungen sind neben englisch auch in russisch). Es waren hauptsächlich Familien und waren sehr bemüht um ihre Kinder und ruhig. Daneben noch einige Deutsche, Nordländer und Amerikaner.

Vom Hotel aus hat man die Möglichkeit entweder zum Kata Beach zu gehen oder noch etwas den Berg hinauf und nach ca. 10 Minuten über eine  steile Treppe hinunter zum Kata Noi Beach.

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Thailand 2012–Planung und Anreise

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Unsere Idee Weihnachten und den Jahreswechsel in Thailand zu verbringen ist auf dem Rückflug von unserer China-Reise entstanden. Wir wollten einfach mal wieder viel Relaxen, am Strand liegen und im Meer schwimmen (bei unseren letzten Reisen waren wir immer recht viel unterwegs). Und natürlich reizte uns das leckere Essen und die freundlichen Menschen dort. Nach der Rückkehr machte ich eine Anfrage bei einem Flugreisebüro, bei dem wir immer wieder unsere Flüge buchen. Wir bekamen einige Angebote, aber es waren schon viele Plätze weg (Weihnachten ist einfach Hauptsaison für Thailand). Übrig blieb ein Flug mit Thai oder Emirates. Wir entschieden uns für Thai, da es von den Flugzeiten besser war und wir damit mehr Tage in Thailand zur Verfügung hatten. Einige Tage waren wir auf der Warteliste und dann bekamen wir die Bestätigung.

Also der nächste Schritt, wohin in Thailand. Zwei Wochen Baden, da entschieden wir uns für Phuket. Dort war ich schon vor 19 Jahren gewesen und ich war neugierig auf die Veränderungen. Bei Booking.com machten wir uns auf die Suche nach Hotels. Wir wollten jeweils eine Woche an einem Strand verbringen, also benötigten wir zwei Hotels. Ein Hotel war schnell gefunden: Royal Phuket Yacht Club am Nai Harn Beach. Wunderschöne Lage am Hang über einer Bucht mit einer sehr schönen Terrasse bei den Zimmern. Damit war eine Woche klar und in diesem Hotel wollten wir Silvester verbringen.

Wirklich per Zufall entdeckten wir unser zweites Hotel durch Herumklicken. Plötzlich sahen wir ein interessantes Vorschaubild und klickten das Hotel an. Bei Holidaycheck schauten wir uns die Bewertungen an, die durchweg positiv waren. Also buchten wir dann auch dieses Hotel für eine Woche. Es war das Orchidacea Resort am Kata Beach. Den Kata Noi Beach hatte ich in sehr guter Erinnerung. Das sollte unser erster Anlaufpunkt nach der Ankunft werden.

Für den Rückflug wollten wir noch 3 Tage / Nächte in Bangkok haben und veränderten noch bei Thai den Flug nach Bangkok. Für die Tage in Bangkok suchten wir ein Hotel das in der Nähe des Chao Phraya und dem Königspalast lag. Unsere Wahl hier fiel auf das Navalai River Resort.

Somit war die Planung fertig und wir freuten uns auf den Dezember und der Start der Reise.

Endlich kam der Tag und Mittwoch am späten Nachmittag ging es mit dem ICE zum Flughafen Frankfurt. Wir hatten dieses Mal Koffer, Reisetasche und 2 kleine Trolley. Es ist einfach etwas umständlich im ICE mit Gepäck zu reisen und wir stellten Koffer und Tasche direkt bei der Türe ab. In Frankfurt dann gleich im Terminal 1 zum Bereich C und Einchecken bei Thai. Wegen starker Nachfrage hatte sich das Flugzeug geändert und statt der 777 wurde die “alte” 747 eingesetzt. Wir waren schon sauer, da unsere vorreservierten Sitze damit weg waren. Die Thai-Mitarbeiterin am Check-In entschuldigte sich dafür und bot uns Plätze am Notausgang an. Diese nahmen wir dann auch. Erstaunlich wenig war an der Sicherheitskontrolle und danach an der Passkontrolle los. Da waren wir in Frankfurt schon anderes gewohnt. Es ging noch schnell in den Duty Free Shop und danach in die LH Lounge. Dort verbrachten wir die Zeit bis zur angekündigten Boardingzeit. Ein paar Minuten nach der Zeit auf der Bordkarte gingen wir die paar Meter bis zum Gate. Die Maschine hatte aus Bangkok kommend Verspätung und das Boarding hatte noch gar nicht begonnen. Etwas Abseits setzten wir uns hin, da das Boarding in Kürze erfolgen sollte. Als es dann startete war es recht chaotisch und wir blieben einfach erst mal Sitzen. War recht ähnlich wie 2 Jahre zuvor bei unserem Flug nach Singapur. Scheint das Abfluggate B mit sich zu bringen. Als schließlich kaum noch Passagiere am Gate zu sehen waren, gingen wir auch hin und stiegen als eine der Letzten in das Flugzeug ein.

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Mit Verspätung erfolgte der Start und nach knapp über 10 Stunden durch die Nacht landeten wir auch auf dem  Suvarnabhumi Airport in Bangkok. Es war früher Nachmittag und wir hatten etwas weniger als 4 Stunden Aufenthalt bis zu unserem Weiterflug nach Phuket. Gemütlich tauschen wir erst einmal Euro gegen Baht und gingen danach Richtung Domestic für den Weiterflug. Beim Übergang zu Domestic zeigten wir unsere Bordkarten und bekamen auf die Kleidung einen Aufkleber, der uns kennzeichnete, dass wir von einem Internationalen Flug kommen (zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht den Sinn des Aufklebers). Schnell passierten wir dann noch die Passkontrolle und gingen danach zu Thai in die Lounge. Hier nahmen wir erst einmal ein verspätetes Frühstück zu uns. Es gab hier Dim Sum und dazu nahmen wir einen Tee. In der Lounge sahen wir dann, dass unser Abflug nach Phuket auch wieder verspätet erfolgen sollte. Wir ärgerten uns etwas, da wir dachten unser Aufenthalt in Bangkok würde sich durch die verspätete Ankunft verkürzen und wir wollten in Phuket am Abend auf jeden Fall noch Papaya Salat essen gehen.

Als wir dann am Abfluggate ankamen, waren dort viele Menschen, denn das Boarding verzögerte sich noch etwas. Der Flug nach Phuket erfolgte ebenfalls mit einer 747 und die Maschine hatte eine Vorfeldposition, so dass alle Passagiere in Bussen hingebracht werden mussten. Das brauchte auch wieder seine Zeit und im vorletzten Bus fuhren wir zur Maschine. Der Flug dauerte eine Stunde und mit über einer Stunde Verspätung landeten wir auf dem Phuket International Airport.

Raus aus der Maschine und zum Gepäckband. Nun unser Gepäck kam nicht und auch andere Passagiere schauten suchend. Ich entdeckte ein Schild mit der Aufschrift “International” und gerade als mir Idee kam, dass wir dorthin mussten, kam auch schon ein freundlicher Flughafenmitarbeiter und machte alle Passagiere mit dem Aufkleber darauf Aufmerksam, dass sie dorthin gehen müssen. Und dort war auch schon unser Gepäck zu sehen.

Bei phuketastic hatten wir gelesen wie einfach oder schwierig es ist vom Flughafen zum Hotel zu gelangen und welche Möglichkeiten es gibt (es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Meter-Taxi). Da wir erst Abends landeten hatten wir uns im Vorfeld entschieden, eine Abholung durch das Hotel zu buchen. Als wir endlich mit dem Gepäck am Ausgang waren wimmelte es von Menschen und Taxifahrern wie beschrieben. Ich erblickte einen Mann mit einem Schild und meinem Namen. Er holte seinen Wagen und dann ging es in der Dunkelheit Richtung Hotel. Leider war nicht viel zu erkennen. Nach etwa 45 Minuten erreichten wir das Hotel. Einchecken und dann ging es in unser Zimmer. Wir hatten ein Zimmer von dem aus wir die ganze Bucht überblicken konnten. Das war schon mal etwas was uns begeisterte.

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Der Urlaub konnte beginnen. In den weiteren Berichten zu unserer Reise wird es dann auch Bilder geben und nicht nur soviel Text.

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