Thailand 2012-Wat Benchamabopith und Wat Saket

Nach dem Frühstück auschecken und dann lag noch ein ganzer Tag in Bangkok vor uns. Wir hatten gesehen, dass der Wat Benchamabopith (besser bekannt als Marmorpalast) gar nicht so weit entfernt war. Als gingen wir zu Fuß los. Nach wenigen Metern am ersten Klong sahen wir diese Vogelkäfige:

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Unterwegs kamen wir noch an dieser Verkabelung vorbei, wie sie häufig zu sehen ist (aber es scheint alles zu funktionieren; fällt was aus, wird ein neues Kabel einfach verlegt):

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Vorbei kamen wir an der Haltestelle von Bus No. 53, bei der man vom letzten Bus aussteigt und in den vordersten Bus wieder einsteigt um die Runde weiterzufahren. Kurz danach war ein riesiger Gemüse- und Fischmarkt am Klong. Dann erreichten wir schon die Straße Si Ayutthaya, an welcher der Marmorpalast liegt. Aus einiger Entfernung sahen wir zuerst noch das königliche Gebäude und dann erreichten wir nach etwas mehr als 30 Minuten unser Ziel.

Der Wat Benchamabopith (Tempel der fünf Prinzen) ist einer der schönsten Tempel Thailands und der Haupttempel ist außen mit weißem italienischen Carrara-Marmor verkleidet. Da der Tempel etwas abseits liegt, sind hier nur ganz wenige Touristen (bei uns waren es vielleicht gerade mal ein Dutzend). Es war sonnig und bei dem Licht kommt der helle Marmor richtig gut zur Geltung im Kontrast zu Gold und den roten Dächern.

Der Phra Phutthachinnarat ist die Buddha-Statue in der Halle. Im Sockel befindet sich die Asche von König Chulalonkorn, der 1910 gestorben ist.

Neben dem Hauptgebäude befindet sich ein kleiner Wasserkanal, der das Gelände trennt.

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Auf der anderen Seite befindet sich noch die Song Phanuat Halle und der Bowowong Glockenturm.

Nach der Besichtigung gingen wir den gleichen Weg erst einmal zurück und da wir hungrig wurden, machten wir einen kurzen Stopp. Wir beratschlagen, was wir weiter machen und da noch einige Zeit bis zum Flughafentransfer ist, beschließen wir, dass wir noch den Golden Mount (Wat Saket) besuchen wollen. An dem Markt, an dem wir auf dem Hinweg schon vorbeikamen, machten wir einen weitern kurzen Stopp und einige Bilder entstehen.

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Wir gehen zur Haltestelle von Bus 53 und fahren damit eine kurze Strecke Richtung Golden Mount, den wir nach einen kleinen Spaziergang erreichen.

Die Anlage erreichten wir nach wenigen Minuten. Es ist eine der ältesten buddhistischen Tempelanlagen in Bangkok. Was uns hierher führte ist der fast 80 Meter hohe (künstlich aufgeschüttete) Berg, von dem man einen schönen Ausblick auf Teile von Bangkok hat.

Aber zuerst waren über 300 Stufen zu meistern die den Berg entlang hinauf führten. Es waren hier sehr viele Thai’s und nur ganz wenige Langnasen. An einigen “Glocken” ging es vorbei.

Oben wartet der goldene Chedi und der Ausblick auf Bangkok. Dies genossen wir einige Minuten und damit war unser Tempelbesichtigungsprogramm auch beendet.

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Der Ausblick:

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Wir beschlossen den Rückweg zu Fuß zu machen und wählten einen Weg entlang der Klongs. Das war eine sehr gute Idee. Hier haben wir einige Einblicke in das Leben am Klong bekommen. Teilweise war der Straßenlärm Bangkoks nicht mehr zu hören.

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Am weißen Fort kamen wir wieder an und kauften uns erst einmal Getränke. Die Fußmärsche durch Bangkok sind doch etwas anstrengend. Im Park am weißen Fort setzten wir uns auf eine Bank und relaxten beim Blick auf den Fluss und die riesige Brücke Rama VII. Um 17 Uhr wurden hier große Lautsprecher aufgestellt und diese vertrieben uns dann.

Im Hotel noch auf der Terrasse am Fluss ein letztes Bier und dann war es auch soweit. Der Transfer zum Flughafen stand an. Wir hatten diesen für 150 THB bei der kleinen Reiseagentur beim Hotel gebucht. Mit ein wenig Verspätung kam ein recht großer Van. Ich nahm ganz hinten Platz. Rund um die Khaosan Road gab es noch Stopps und weitere Personen füllten den Van. Das Gepäck wurde in der ersten Reihe aufgeschichtet, die frei blieb. Dann ging es in einem wahnsinnigen Tempo über den Expressway zum Flughafen. Ich hatte das Gefühl, dass wir mit 200 Km/h alles andere überholten. Da ich ganz hinten saß, hob ich bei jeder Bodenwelle vom Sitz ab. Ich war wirklich sehr froh und erleichtert als wir am Flughafen ankamen.

Es folgte ein schneller Check-in am Thai-Schalter, zügig durch die Kontrollen und dann hatten wir noch einige Zeit bis zum Abflug, dir wir in den Thai Lounge verbrachten. Hier streckten wir uns noch etwas aus. Als wir dann Richtung Gate aufbrachen, sahen wir schon das Zeichen “Last Call” und nur noch wir und ein paar weiter Nachzügler bestiegen das Flugzeug. In einer nagelneuen A380 ging es dann durch die Nacht nach Frankfurt (ich will hier nur etwas kurz erwähnen: ein kleineres Kind, das fast den ganzen Flug hindurch Schrie und die Nerven wirklich auf die Probe stellte).

Ein sehr schöner und relaxter Urlaub ist damit zu Ende und das kühle Deutschland hatte uns wieder. Der nächste Urlaub bzw. Reise kommt bestimmt.

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Über MaoMao

Reisen ist eine Leidenschaft und dazu Fotografieren.
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2 Antworten zu Thailand 2012-Wat Benchamabopith und Wat Saket

  1. Andersreisender schreibt:

    Thailand hat schon was. Ich komme immer wieder gerne in Bangkok an. Die Stadt ist für mich das Tor nach Südostasien und ich entdecke dort immer wieder neue Winkel. Der Abschied Ende Februar fiel da nicht ganz leicht. Aber ich komme wieder. 🙂

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